Sonntag, 26. Februar 2017

Rezension: Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche (Marie Lu)

Loewe
Hardcover, 416 Seiten
ISBN: 978-3-7855-8353-1
18,95 €

Ein kurzer Einblick

Seit Adelina das Blutfieber überlebt hat, ist sie gezeichnet. Ihr ehemals schwarzes Haar hat sich silbern verfärbt und ein Auge hat sie verloren. Nun wird sie als Malfetto betitelt und von der Gesellschaft verstoßen. Als ihr tyrannischer Vater sie als Mätresse verkaufen will, flieht Adelina. Auf der Flucht tauchen das erste Mal ihre übernatürlichen Kräfte auf, die viele Kinder nach dem Blutfieber entwickelt haben. Sie findet Unterschlupf bei der Gemeinschaft der Dolche. Eine Reihe von begabten Malfettos, die den König stürzen wollen.

Samstag, 25. Februar 2017

Buch-TV vom 25.02.-03.03.2017

„Wollen Sie vielleicht auch was trinken? Melissengeist?“
„Ich dachte, das nimmt man eigentlich, um sich die Füsse einzureiben!“ – aus „Frau Ella“

25.02., 20.15 Uhr, RTL II: „Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer“ (George R.R. Martin) – Folgen 6-8/10 der V. Staffel
25.02., 20.15 Uhr, SAT.1: „Ender’s Game – Das große Spiel“ (Orson Scott Card)
25.02., 20.15 Uhr, VOX: „Die Verurteilten“ (Stephen King)
25.02., 20.15 Uhr, Servus TV: „Herr der Gezeiten“ (Pat Conroy)
25.02., 20.15 Uhr, MDR: „Winnetou I“ (Karl May)
25.02., 21.50 Uhr, MDR: „Winnetou II“ (Karl May)
25.02., 23.25 Uhr, MDR: „Der Schut“ (Karl May)

26.02., 20.15 Uhr, Pro Sieben: „Gone Girl – Das perfekte Opfer“ (Gillian Flynn)
26.02., 20.15 Uhr, RTL: „Die Bestimmung – Insurgent“ (Veronica Roth)
26.02., 20.15 Uhr, ARTE: „Rebecca“ (Daphne du Maurier)
26.02., 20.15 Uhr, ONE: „Kommissar Maigret: Ein toter Mann“ (George Simenon)
26.02., 20.15 Uhr, RIC: „Onegin – Eine Liebe in St. Petersburg“ (Alexander Puschkin)
26.02., 21.45 Uhr, Das Erste: „Mordkommission Istanbul: Das Ende des Alp Atakan“ (Hülya Özkan)
26.02., 22.05 Uhr, RIC: „Krieg und Frieden“ (2/2) (Leo Tolstoi)
26.02., 22.20 Uhr, ARTE: „Daphne du Maurier – Auf den Spuren von Rebecca“ – Portrait der Autorin

27.02., 20.15 Uhr, Pro Sieben Maxx: „Zoo“ (James Patterson) – Folgen 4+5/13 der II. Staffel
27.02., 20.15 Uhr, RIC: „Von Lark Rise nach Candleford“ (Flora Thompson) – Folgen 7+8/10 der I. Staffel
27.02., 22.15 Uhr, ZDF: „Denn zum Küssen sind sie da“ (James Patterson)

28.02., 20.15 Uhr, SAT.1: „Frau Ella“ (Florian Beckerhoff)
28.02., 20.15 Uhr, ZDF: „Wir haben gar kein Auto“ (Jutta Speidel, Bruno Maccallini)
28.02., 20.15 Uhr, Super RTL: „Zauberhafte Schwestern“ (Alice Hoffman)
28.02., 20.15 Uhr, Disney Channel: „Die Musketiere“ (Alexandre Dumas) – Folge 5/10 der II. Staffel
28.02., 00.20 Uhr, ZDF: „Denn zum Küssen sind sie da“ (James Patterson)

01.03., 21.55 Uhr, ORF 1: „Die Hebamme“ (Kerstin Cantz)
01.03., 21.55 Uhr, RIC: „Von Lark Rise nach Candleford“ (Flora Thompson) – Folgen 7+8/10 der I. Staffel
01.03., 22.05 Uhr, Pro Sieben Maxx: „Death Note“ (Tsugumi Oba, Takeshi Obata) – Folge 2/19 der I. Staffel
01.03., 22.10 Uhr, Pro Sieben: „Lucifer“ (Mike Carey) – Folgen 9+10/13 der I. Staffel
01.03., 22.15 Uhr, RBB: „Pampa Blues“ (Rolf Lappert)
01.03., 23.25 Uhr, Kabel Eins: „Der Mann in der eisernen Maske“ (Alexandre Dumas)
01.03., 23.30 Uhr, Bayern: „Cloud Atlas – Der Wolkenatlas“ (David Mitchell)
01.03., 00.15 Uhr, ONE: „Kommissar Maigret: Ein toter Mann“ (George Simenon)

02.03., 20.15 Uhr, Das Erste: „Kommissar Dupin: Bretonischer Stolz“ (Jean-Luc Bannalec)
02.03., 20.15 Uhr, VOX: „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ (Harry Bates)
02.03., 22.00 Uhr, ORF 1: „Die Hebamme 2“ (Kerstin Cantz)

03.03., 21.00 Uhr, ARD Alpha: „John Irving und wie er die Welt sieht“ – Doku über den Autor
03.03., 21.45 Uhr, ZDF Neo: „Agatha Raisin und der tote Tierarzt“ + „Und die ertrunkene Braut“ (Marion Chesney)
03.03., 22.35 Uhr, SRF 2: „The Night Manager“ (2/8) (John le Carré)
03.03., 23.30 Uhr, Bayern: „Die drei Musketiere“ (Alexandre Dumas)
03.03., 23.30 Uhr, Das Erste: „Mankells Wallander: Eiskalt wie der Tod“ (Henning Mankell)
03.03., 00.30 Uhr, MDR: „Commissario Laurenti: Gib jedem seinen eigenen Tod“ (Veit Heinichen)

Freitag, 24. Februar 2017

Rezension: Tage der Schuld (Arnaldur Indridason)

Bastei Lübbe
Hardcover, 446 Seiten
ISBN: 978-3-7857-2574-0
22,00 €

Ein kurzer Einblick

Auch der neue Band aus der Kommissar Erlendur-Reihe erzählt weiterhin vom jungen Erlendur. Dieser arbeitet 1978 in der Hochphase des Kalten Krieges erneut mit Marian Briem zusammen. In der Nähe der US-Militärbasis wird ein Toter in einem Gewässer entdeckt. Diese will aber offensichtlich nicht mit der isländischen Polizei zusammenarbeiten, um den Fall aufzuklären. Gleichzeitig ermittelt Erlendur auf eigene Faust in einem 20 Jahre zurückliegenden Vermisstenfall. Damals verschwand ein junges Mädchen, das auf ihrem Schulweg am berüchtigten Barackenviertel Camp Knox vorbeigelaufen war. Fand sie dort ihren Tod?

Donnerstag, 23. Februar 2017

75. Todestag: Stefan Zweig

Liebe Leserinnen und Leser,

heute vor 75 Jahren starb der bedeutende österreichische Schriftsteller Stefan Zweig. Er wird am 28. November 1881 geboren, wächst als Sohn eines jüdischen Textilunternehmers in wohlhabenden Verhältnissen in Wien auf und beginnt bereits auf dem Gymnasium durch den Einfluss von Hugo von Hofmannsthal und Rainer Maria Rilke Gedichte zu verfassen. Er studiert schließlich Germanistik und Romanistik in Wien und wird 1904 zum Dr. phil. promoviert. Bereits während seines Studiums erscheinen erste Werke von ihm (etwa 1901 der Gedichtsband „Silberne Saiten“) und er tut sich als Übersetzer französischer Autoren hervor. Außerdem begibt er sich auf zahlreiche Reisen, etwa nach Indien und Nordamerika, die ihn in Kontakt zu vielen Schriftstellern seiner Zeit bringen. Während des Ersten Weltkrieges arbeitet er freiwillig im Kriegspressequartier und wird 1918 von Zürich aus Korrespondent der Wiener „Neuen Freien Presse“. 1919 lässt er sich in Salzburg nieder und heiratet 1920 Friderike Winternitz. Es folgen zahlreiche Erzählungen, Essays und Novellen, wie auch historische Werke (1931 etwa „Marie Antoinette“).
Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten flieht Zweig 1934 nach London, wo er weitere Werke wie „Maria Stuart“ 1935 oder „Magellan“ 1938 schreibt. 1938 wird seine erste Ehe geschieden, woraufhin er 1939 Lotte Altmann heiratet. Mit ihr lebt er in der Folge zunächst in New York und reist nach Argentinien, Paraguay und Brasilien, um sich schließlich in Petrópolis niederzulassen. 1941 erscheint eines seiner bekanntesten Werke „Schachnovelle“, 1942 posthum seine Autobiographie „Die Welt von Gestern“. Unter dem Eindruck des zerstörten Europas im Laufe des Zweiten Weltkriegs scheidet er am 23. Februar 1942 mit seiner Frau freiwillig aus dem Leben.
Euer Legimus-Team