Freitag, 24. Februar 2017

Rezension: Tage der Schuld (Arnaldur Indridason)

Bastei Lübbe
Hardcover, 446 Seiten
ISBN: 978-3-7857-2574-0
22,00 €

Ein kurzer Einblick

Auch der neue Band aus der Kommissar Erlendur-Reihe erzählt weiterhin vom jungen Erlendur. Dieser arbeitet 1978 in der Hochphase des Kalten Krieges erneut mit Marian Briem zusammen. In der Nähe der US-Militärbasis wird ein Toter in einem Gewässer entdeckt. Diese will aber offensichtlich nicht mit der isländischen Polizei zusammenarbeiten, um den Fall aufzuklären. Gleichzeitig ermittelt Erlendur auf eigene Faust in einem 20 Jahre zurückliegenden Vermisstenfall. Damals verschwand ein junges Mädchen, das auf ihrem Schulweg am berüchtigten Barackenviertel Camp Knox vorbeigelaufen war. Fand sie dort ihren Tod?

Donnerstag, 23. Februar 2017

75. Todestag: Stefan Zweig

Liebe Leserinnen und Leser,

heute vor 75 Jahren starb der bedeutende österreichische Schriftsteller Stefan Zweig. Er wird am 28. November 1881 geboren, wächst als Sohn eines jüdischen Textilunternehmers in wohlhabenden Verhältnissen in Wien auf und beginnt bereits auf dem Gymnasium durch den Einfluss von Hugo von Hofmannsthal und Rainer Maria Rilke Gedichte zu verfassen. Er studiert schließlich Germanistik und Romanistik in Wien und wird 1904 zum Dr. phil. promoviert. Bereits während seines Studiums erscheinen erste Werke von ihm (etwa 1901 der Gedichtsband „Silberne Saiten“) und er tut sich als Übersetzer französischer Autoren hervor. Außerdem begibt er sich auf zahlreiche Reisen, etwa nach Indien und Nordamerika, die ihn in Kontakt zu vielen Schriftstellern seiner Zeit bringen. Während des Ersten Weltkrieges arbeitet er freiwillig im Kriegspressequartier und wird 1918 von Zürich aus Korrespondent der Wiener „Neuen Freien Presse“. 1919 lässt er sich in Salzburg nieder und heiratet 1920 Friderike Winternitz. Es folgen zahlreiche Erzählungen, Essays und Novellen, wie auch historische Werke (1931 etwa „Marie Antoinette“).
Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten flieht Zweig 1934 nach London, wo er weitere Werke wie „Maria Stuart“ 1935 oder „Magellan“ 1938 schreibt. 1938 wird seine erste Ehe geschieden, woraufhin er 1939 Lotte Altmann heiratet. Mit ihr lebt er in der Folge zunächst in New York und reist nach Argentinien, Paraguay und Brasilien, um sich schließlich in Petrópolis niederzulassen. 1941 erscheint eines seiner bekanntesten Werke „Schachnovelle“, 1942 posthum seine Autobiographie „Die Welt von Gestern“. Unter dem Eindruck des zerstörten Europas im Laufe des Zweiten Weltkriegs scheidet er am 23. Februar 1942 mit seiner Frau freiwillig aus dem Leben.
Euer Legimus-Team

Mittwoch, 22. Februar 2017

Lesereise Eugen Ruge + Titus Müller

Liebe Leserinnen und Leser,

heute können wir euch direkt über zwei Lesereisen bekannter deutscher Autoren informieren. Zum einen stellt Eugen Ruge seinen neuesten Roman „Follower“ ab Anfang März bei ein paar Lesungen vor. Nachfolgend die Termine (seht euch dazu auch die Homepage vom Rowohlt Verlag an):

Donnerstag, 02.03.17 – 19:00 Uhr
Literaturhaus Magdeburg
Thiemstr. 7
39104 Magdeburg

Donnerstag, 09.03.17 – 20:00 Uhr
Verein Literatur und Politik e.V.
Pferdestall
Gartenstr. 5-7
27568 Bremerhaven

Montag, 13.03.17 – 19:30 Uhr
Volkhaus Jena
Carl-Zeiss-Platz 15
07743 Jena

Dienstag, 21. Februar 2017

Kinostart: A Cure for Wellness

Liebe Leserinenn und Leser,

am kommenden Donnerstag startet ein an Thomas Manns "Der Zauberberg" angelehnter Horrorfilm in den deutschen Kinos. In "A Cure for Wellness" wird ein junger, ehrgeiziger Manager beauftragt, den Vorstandsvorsitzenden aus einem Wellness-Center zurückzuholen. Er vermutet schnell, dass die Spa-Anwendungen nicht das sind, was sie zu sein scheinen. Als er beginnt, die Geheimnisse aufzudecken, wird bei ihm die gleiche Krankheit wie bei den anderen Patienten diagnostiziert...

Weitere Informationen zum Film findet ihr hier:


Schaut doch mal rein,
euer Legimus-Team