Montag, 31. Dezember 2012

Unsere Jahresempfehlung 2012

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr geht zu Ende und viele, viele hervorragende Neuerscheinungen liegen hinter uns; mal ganz von den angesammelten und ungelesenen Romanen im Regal aus den Vorjahren abgesehen. Wir haben uns daher auf unsere persönlichen Leseerlebnisse und Abenteuer mit unseren Helden und Heldinnen besonnen. Unsere Jahresempfehlung möchten wir euch daher ganz besonders ans Herz legen.


Der große Gatsby, F. Scott Fitzgerald

In diesem Jahr habe ich nun begonnen, mich auch den großen US-amerikanischen Klassikern zuzuwenden. Den Beginn habe ich dabei mit F. Scott Fitzgeralds „Der große Gatsby“ gesetzt, der zugleich auch der Roman ist, der mir in diesem Jahr am besten gefallen hat. „Der große Gatsby“ ist nicht nur eine Charakterstudie eines Mannes, der nach außen hin glücklich und zufrieden zu sein scheint, im Grunde jedoch durch Einsamkeit zerrissen ist, sondern auch ein gesellschaftskritisches Werk. Es betrachtet die reichen 1920er Jahre in den USA und stellt schonungslos die Verschwendungssucht sowie Langeweile dieser Zeit heraus. Jay Gatsby ist dabei eine zutiefst tragische Figur, die diesen Schein lebt, den die Vergangenheit jedoch nicht loslässt. 
Dies lässt den Roman zu einem beeindruckenden Gesamtergebnis werden, das wir im Sommer des kommenden Jahres in einer Neuverfilmung erleben dürfen. (Sascha)


Warrior Cats - Die neue Prophezeiung. Folge 1-6, Erin Hunter

Ich habe zwar nicht die komplette Hörbox gehört, doch einige von den Einzelfolge. Ich bin immer wieder überrascht, wie schnell man bei den Hörbüchern in die Welt der Warrior Cats eingesogen wird und mit ihnen mitfiebert. Da die Hörbuchbox auch noch gegenüber den Einzelboxen ein echtes Schnäppchen ist und die mitgelieferte Geschichte spannend und gut durchdacht ist, möchte ich sie euch als Jahresempfehlung ans Herz legen. (Jana)



Oneiros - Tödlicher Fluch, Markus Heitz

Der Tod ist allgegenwärtig. Mögen sich viele davor fürchten, nimmt sich Markus Heitz extra dieses Themas an und macht daraus einen Roman mit toller Story, tiefgründigen und lebendigen Charakteren und spannender Action.
Dies allein ist schon ein guter Grund, sich "Oneiros" vorzunehmen. Doch vorallem hat es mich gereizt zu sehen, ob Markus Heitz nicht nur aus Vampiren und Werwölfen etc. etwas wahnsinnig lesenswertes zaubern kann, sondern auch mit einer völlig neuen Spezies Mensch, den Todesschläfern... Wäre er damit durchgefallen, würde ich diesen Roman hier nicht als Jahresempfehlung vorstellen. Also, greift zu und lasst euch verzaubern. (Susanne)


Graues Land, Michael Dissieux

Paolo Bacigalupis "Der Spieler" hat mich angenehm überrascht, doch Michael Dissieuxs "Graues Land" ist für mich der Überraschungshit des Jahres! Der Debütroman darf ohne Zweifel als qualitativ hochwertiges Horrorschwergewicht bezeichnet werden. Horror setzt in diesen Tagen meist auf Effekthascherei, Ekel und wenn es doch mal etwas subtiler sein darf: altbekannten, seichten Grusel. Dissieux gelingt es dem sanften Grusel eine Gänsehautatmosphäre zu geben, die eine beklemmende Endzeitapokalypse entstehen lässt. Sein Protagonist versucht nicht dem Grauen zu entkommen, Zuflucht in der Gemeinschaft zu finden, sondern harrt der Dinge die da kommen und pflegt seine im Sterben liegende Frau aufopferungsvoll. Diese Mischung aus Grauen und Menschlichkeit verleiht "Graues Land" eine ganz besondere, einzigartige Note. (Benjamin)

Sonntag, 30. Dezember 2012

Gewinnspiel: Gewinner!

Liebe Leserinnen und Leser,

unser Weihnachtsgewinnspiel ist beendet und mit Hilfe von random.org sind die Gewinner nun ausgelost.

Wir gratulieren ganz herzlich:

Nadine R. (Patchpaula)
Sven B. (Falscher Kalender)
Jasmin J. (Du, erzähl mal)
Claudia S. (Oma, erzähl mal)
Mechthild H. (Star Wars Back- und Kochbuch)
Cristina F. (True Blood Kochbuch)

Wir wünschen euch viel Spaß mit euren Gewinnen!

Unser nächstes Gewinnspiel startet im neuem Jahr!

Euer Legimus-Team

Samstag, 29. Dezember 2012

Rezension: Imagery (Christoph Marzi)

Feder & Schwert
Taschenbuch, 288 Seiten
ISBN 978-3-86762-107-6
10,99 €

Ein kurzer Einblick

Chronos Communication Systems ist der wichtigste Kunde des Institute for Consumers Research. In ein paar Tagen soll ein neuartiger Tablet-PC vorgestellt werden, doch zuvor läuft alles aus dem Ruder: Die Klage einer Umweltschutzorganisation droht die entwickelte Marketingstrategie zunichtezumachen. Zugleich wird Michael Conway, Verhaltensforscher beim ICR, in einen tödlichen Unfall verwickelt: Er hinterlässt eine kryptische Botschaft auf der Handinnenfläche: Imagery. Freund und Arbeitskollege Richard Elliot beginnt auf eigene Faust zu ermitteln und deckt Geheimnisse auf, die besser verborgen geblieben wären.

Freitag, 28. Dezember 2012

Rezension: Dierk Gewesen 1. Dierk Gewesen und die glorreichen Sechs (Christian Gailus)

Heyne
Taschenbuch, 320 Seiten
ISBN 978-3-453-43664-0
7,99 €


Ein kurzer Einblick

Dierk Gewesen ist Kommissar - Kommissar in der Hamburger Abteilung zur holistischen Durchleuchtung extrem seltsamer Delikte. Sein Aufgabengebiet ist nicht die Aufklärung des gestohlenen Küchenmessers der Oma, die Mordermittlung am geköpften Teddy oder des Drogenmissbrauchs an Versuchstieren. Dierk Gewesen nimmt nur die vertrackten Fälle an. Da ist zum Beispiel der Superverbrecher, der glaubt, die Erde sei hohl. Dass nebenbei Stadtteile Hamburgs der vollkommenen Zerstörung zugeführt werden ... Nun, hauptsache die Verbrecher bekommen ihre wohlverdiente Strafe. Und außerdem: Dierk Gewesen darf Hamburg in Trümmer legen; er ist schließlich von der Polizei.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Interview: Matthias Sachau

Bitte stellen Sie sich doch erstmal unseren Lesern einmal vor. Wen hat man sich unter dem Namen Matthias Sachau vorzustellen?

Ou, das frage ich mich oft selbst. Ein Mann, blond, mit den ersten grauen Strähnen und in Sachen Kleidung mit einer Vorliebe für das Zeitlose und Unprätentiöse in Blau- und Weißtönen. Darüber hinaus ein hoffentlich angenehmes Lächeln, bedingungslose Hingabe an Monty Python, Ernst Lubitsch, Blake Edwards, Douglas Adams und an die Klaviermusik von Claude Debussy und Maurice Ravel sowie eine großzügige Quelle für durchgeknallte Geschichten im Kopf. Das ist alles, was ich im Moment sicher weiß.

Kinostart: Vampirschwestern

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Woche startet mal wieder die Verfilmung eines Kinderbuchs, "Vampirschwestern" in den deutschen Kinos. Wie im gleichnamigen Bestseller von Franziska Gehm geht es im Film um die Vampirschwestern Silvania und Dakaria, die mit ihren Eltern aus Transsilvanien nach Deutschland in eine Kleinstadt gezogen sind. Dort müssen sich die Zwillinge dem menschlichen Leben anpassen und ihr Vampirdasein verheimlichen. Doch das wäre um einiges einfacher, würde sich nicht der Nachbar als Vampirjäger entpuppen...

Weitere Informationen zum Film findet ihr hier:

Offizielle Filmhomepage

Schaut doch mal rein,
euer Legimus-Team

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Rezension: Warrior Cats: Die Macht der Drei 1. Der geheime Blick (Erin Hunter)

Beltz & Gelberg
Gebunden, 384 Seiten
ISBN: 978-3-407-81117-2
14,95 €

Ein kurzer Einblick

Häherpfote, Löwenpfote und Distelpfote sind die Jungen von Eichhornschweif und Brombeerkralle. Für sie ist nun die Zeit gekommen um zu Kriegern ernannt zu werden. Für drei Junge im DonnerClan ist die Zeit gekommen, zu Schülern ernannt zu werden: Eine mysteriöse Prophezeiung birgt für den Clan eine düstere Zukunft. Werden die drei jungen Katzen ihr Schicksal annehmen?

Dienstag, 25. Dezember 2012

Rezension: Ewilan 3. Die Insel des Schicksals (Pierre Bottero)

Herder
Gebunden, 320 Seiten 
ISBN: 978-3-451-70582-3
15,95 €

Ein kurzer Einblick

Ewilan erreicht mit ihren Gefährten die Zitadelle. Lange währt die Freude nicht, denn die Reichshüterin Elea Ril'Morienal verschwindet, bevor Ewilan sie zur Rede stellen kann. Von dem verstorbenen Mewyn erhält sie einen Hinweis, wo ihre verschollenen Eltern gefangen gehalten werden. Ewilan braucht für die Suche ihren Bruder Akiro und macht sich noch einmal auf den Weg in die Menschenwelt... .

Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten

Liebe Leserinnen und Leser,

wir wünschen euch und euren Familien ein besinnliches Weihnachtsfest und ein paar ruhige Tage zum Genießen. Möget ihr neuen Lesestoff unter dem Weihnachtsbaum finden und sich Zeit ergeben, damit ihr mit einem interessanten Buch entspannen könnt.
Wir werden auch über Weihnachten neue Rezensionen für euch veröffentlichen. Außerdem läuft noch unser Weihnachtsgewinnspiel, bei dem ihr die Chance auf tolle Preise habt. Im neuen Jahr könnt ihr dann auf unsere Rezensionen zu unseren Weihnachtsgeschenken gespannt sein!

Habt eine schöne Weihnachtszeit,
euer Legimus-Team

Gewinnspiel: Weihnachtsgewinnspiel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir hoffen, dass unsere Geschenktipps euch gefallen haben und ihr vielleicht die eine oder andere Inspiration zum weiterverschenken bekommen habt.
Jetzt sind wir dran, euch zu beschenken und deswegen könnt ihr ab heute, bis zum 30. Dezember ein paar Sachen aus unserem Adventskalender gewinnen.

Zu gewinnen gibt es: 

Das True Blood Kochbuch
Das Star Wars Back- und Kochbuch
Eine Patchpaula
Den falschen Kalender
Du, erzähl mal!
Oma, erzähl mal!

Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müsst ihr uns eine E-Mail an gewinnspiel@legimus.de senden und uns verraten, was ihr gerne gewinnen möchtet und aus welchem Grund.

Aus organisatorischen Gründen können nur Zusendungen aus Deutschland berücksichtig werden.

Frohe Weihnachten und viel Glück!

Euer Legimus- Team



Wir bedanken und ganz herzlich bei Panini ComicsDroemer Knaur, Voland & Quist und bei aniversal für die Bereitstellung der Gewinne. 

Sonntag, 23. Dezember 2012

Interview: Thomas Finn

Hallo Thomas, vielen Dank, dass du Zeit für ein Interview mit uns gefunden hast. Stell dich doch bitte unseren Lesern erst einmal vor. Wen hat man sich unter dem Namen Thomas Finn vorzustellen?

Oje, es ist immer etwas schwierig, etwas zu sich selbst zu sagen. Ich bin zum Zeitpunkt dieses Interviews 43 Jahre alt, Hamburger und damit in manchen Wesenszügen sicher ein typischer Hanseat. Ich liebe es beruflich wie privat Geschichten zu erzählen, ich mag phantastisches Kino, gute TV-Serien und gute Bücher. Darüber hinaus halte ich mich mit Kampfsport und gelegentlichem Joggen fit. Mehr kann man auf meiner Webseite unter www.thomas-finn.de nachlesen.

Wie bist du zum Schreiben gekommen? War das ein lang gehegter Traum, oder ist es eher zufällig passiert?

Eher zufällig und zwar um 1984 beginnend mit den fantastischen Pen-&Paper-Rollenspielen - wie so viele Kollegen meines Genres. Schon damals begann ich damit, entsprechende Abenteuerpublikationen für Rollenspiel-Verlage zu verfassen; hinzu kommen langjährige Erfahrungen als Redakteur für Genremagazine. Eigentlich bin ich ausgebildeter Werbekaufmann und Diplom-Volkswirt, aber die Schreiberei und vor allem das Geschichten erfinden wurde über die Jahre zur Leidenschaft. Aus dem Hobby wurde also ein Beruf. Nach meinem Studium habe ich dann einige Jahre als Lektor und Dramaturg in einem Drehbuch- und Theaterverlag gearbeitet, außerdem als Chefredakteur des großen Phantastik-Magazins Nautilus Abenteuer & Phantastik. Inzwischen blicke ich auf weit über 30 Spielepublikationen, mehrere verfilmte Drehbücher, einige Theaterstücke und ein gutes Dutzend Romane zurück.

Hast du beim Schreiben bestimmte Rituale? Zum Beispiel eine feste Schreibzeit? Oder schreibst du eher nach „Lust und Laune“?

Ich schreibe vor allem sehr diszipliniert. Wenn ich beginne, dann fast Tag und Nacht. Allerdings muss ich mich zwischen den Romanen immer wieder ein, zwei Monate von der Arbeit erholen. Im Übrigen arbeite ich zuhause in meinem Arbeitszimmer. Ich gehöre nicht zu den Autoren, die mit dem Laptop im Café arbeiten können. Dort wäre die Ablenkung einfach zu groß.

Rezension: Kalte Asche (Simon Beckett)

rororo
Taschenbuch, 619 Seiten
ISBN: 9783499256479
9,99 €

Ein kurzer Einblick

David Hunter wird auf die Insel Runa gerufen um sich die Überreste einer verbrannten Leiche anzuschauen. Er findet heraus, dass es Mord war und kein Unfall. Ein Sturm auf der Insel trennt die Verbindung zum Festland und dann geschieht ein weiterer Mord...

Samstag, 22. Dezember 2012

Rezension: Portal des Vergessens (Stephan R. Bellem)

Otherworld
Klappenbroschur, 285 Seiten
ISBN: 978-3-8000-9533-9
15,95 €

Ein kurzer Einblick

Das Schicksal Melaras entscheidet sich durch die Prophezeiung der Lichtkrieger Vryn und Vorlokk, die sich im entscheidenden Krieg, der nun schon Jahre andauert, gegenüberstehen. Doch ist dies Traum oder Wirklichkeit? Student Peter, seit dem Autounfall, bei dem seine Eltern starben, ist seine Erinnerung erloschen, wendet sich hilfesuchend an seine Therapeutin Dr. Wünschler. Realität und Vision scheinen sich zunehmend zu verwischen ...

Buch-TV vom 21.06.-27.06.2014



„Das Vertrauen eines Menschen ist kostbar, Button. Du solltest es nicht wegen ein paar Karten aufs Spiel setzen!“ – aus „Open Range – Weites Land“

21.06., 20.15 Uhr, VOX: „Out of Sight“ (Elmore Leonard)
21.06., 20.15 Uhr, SWR/SR: „Utta Danella: Tanz auf dem Regenbogen“ (Utta Danella)
22.06., 20.15 Uhr, RTL: „Einmal ist keinmal“ (Janet Evanovich)
23.06., 20.15 Uhr, ARTE: „Im Westen nichts Neues“ (Erich Maria Remarque)
23.06., 20.15 Uhr, Servus TV: „Commissario Montalbano: Das Spiel des Patriarchen“ (Andrea Camilleri)
23.06., 23.40 Uhr, MDR: „Die Brücken am Fluss“ (Robert James Waller)
24.06., 20.15 Uhr, Pro Sieben Maxx: „Open Range – Weites Land“ (Lauran Raine)
24.06., 20.15 Uhr, ZDF Kultur: „Mr. Nice“ (Howard Marks)
24.06., 00.15 Uhr, Hessen: „Mankells Wallander: Am Rande der Finsternis“ (Henning Mankell)
24.06., 00.15 Uhr, NDR: „Hakan Nesser: Die Frau mit dem Muttermal“ (2/2) (Hakan Nesser)
26.06., 22.00 Uhr, NDR: „Die Dienstagsfrauen – Sieben Tage ohne“ (Monika Peetz)
26.06., 22.10 Uhr, Kabel Eins: „Die Teufelin“ (Fay Weldon)
26.06., 23.35 Uhr, MDR: „Der brave Soldat Schwejk“ (1+2/2) (Jaroslav Hasek)
27.06., 22.00 Uhr, Eins Festival: „Kohlhaas oder Die Verhältnismäßigkeit der Mittel“ (Heinrich von Kleist)
27.06., 23.30 Uhr, Das Erste: „Irene Huss, Kripo Göteborg: Der zweite Mord“ (Helene Tursten)

Freitag, 21. Dezember 2012

95. Geburtstag: Heinrich Böll


Liebe Leserinnen und Leser,

heute hätte der deutsche Schriftsteller Heinrich Böll seinen 95. Geburtstag gefeiert. Der Literaturnobelpreisträger von 1972 wurde u.a. durch sein Werk "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" bekannt. Geboren 1917, ist sein Leben zunächst durch seine Beteiligung am Zweiten Weltkrieg geprägt, der er immer wieder zu entkommen versucht. Nach dem Krieg beginnt er Romane und Kurzgeschichten zu schreiben. In seinen Werken setzt er sich immer wieder mit den historischen Gegebenheiten auseinander. Bereits zu seinen Lebzeiten wird er dafür mehrfach ausgezeichnet.

Sein Werk ist auch noch heute in der Gesellschaft nachwirkend, so besteht etwa eine Heinrich-Böll-Stiftung, ein Heinrich-Böll-Archiv und die Stadt Köln vergibt alle zwei Jahre den Heinrich-Böll-Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der deutschsprachigen Literatur.
Euer Legimus-Team

Legimus ist umgezogen!

Liebe Leserinnen und Leser,
 
seit fast vier Jahren haben wir euch nun auf Legimus.de täglich mit Neuigkeiten rund um Bücher, Autoren und Verlage versorgt, Bücher rezensiert oder regelmäßig Interviews mit Autoren veröffentlicht. Nach vielen kleinen Veränderungen innerhalb dieser vier Jahre haben wir nun die erste große Veränderung vollzogen: Wir sind umgezogen!
Aus technischen Gründen findet ihr uns ab heute unter: www.legimus.blogspot.de. Zudem werdet ihr aber auch über www.legimus.de an unsere neue Seite weitergeleitet.
Auf die Inhalte von Legimus hat dieser Umzug allerdings keine Auswirkungen. Wir werden euch weiterhin täglich mit Neuigkeiten versorgen, regelmäßig Rezensionen präsentieren und euch immer mal wieder Interviews, Berichte über Lesungen und Gewinnspiele bieten. Bereits zum Anfang des kommenden Jahres könnt ihr euch auf ein erstes Gewinnspiel freuen. Außerdem findet ihr auf unserer Startseite weiterhin Informationen dazu, welche Rezension und welches Interview wir zuletzt veröffentlicht haben. Als Novum erhaltet ihr dort nun auch einen Hinweis, welche Bücher wir gerade lesen und damit zugleich eine Information, auf welche Rezensionen ihr euch in naher Zukunft freuen könnt. Weiterhin hat unsere Seite nun ein Archiv und Buch-TV haben wir eine eigene Seite gegönnt.
Durch unser neues Blog-Format habt ihr nun wieder die Möglichkeit, alle unsere Beiträge zu kommentieren. Wir sind auf eure Hinweise, Meinungen und Fragen gespannt! Solltet ihr etwas von der alten Seite vermissen oder eure Meinung über unsere neue Seite ausdrücken wollen, könnt ihr dies gerne in den Kommentaren zu diesem Beitrag tun. Wir freuen uns auf euer Feedback!
Nicht zuletzt möchten wir auch darauf hinweisen, dass sich mit dem Wechsel der Seite ebenso im Team eine Veränderung vollzogen hat. Unsere Gründungsmitglieder Vanessa und David haben mit dem heutigen Datum leider unser Team verlassen. Dafür können wir nun Kim im Team willkommen heißen. Sie wird euch fortan vor allem mit Rezensionen aus den Bereichen „Belletristik“, „Klassiker“ und „Sachbücher“ erfreuen.
Da wir anders als geplant, bereits heute und nicht erst am 1. Januar 2013 umgezogen sind, sind Kleinigkeiten noch nicht ganz fertig gestellt. Sollte daher irgendwie ein Fehler auftreten, bitten wir das zu entschuldigen.
Sind noch Fragen offen geblieben? Dann schreibt uns einfach.
 
Wir freuen uns auf einen gemeinsamen erfolgreichen Start in ein neues Format,
euer Legimus-Team

Produkttest: Kindle

Der technische Fortschritt hat nun auch bei mir Einzug gehalten. Ich habe mir vor kurzem einen Kindle zugelegt.
Was war der Grund für die Anschaffung? Zum einen türmen sich die Bücher in den Regalen, zum anderen habe ich festgestellt, dass ich bei vielen Büchern in letzter Zeit nach dem Lesen das Gefühl hatte „Ja, ganz nett, aber ich muss das jetzt nicht im Regal stehen haben.“
Hierfür bietet sich ein E-Book Reader natürlich an. Man kann theoretisch tausende von Büchern auf einem flachen Elektrogerät speichern, dass problemlos fast überall hinpasst.
Auch ich war anfangs skeptisch. Da ein gut gefülltes Bücherregal in der Wohnung auch seinen Charme hat.
Nach vielen hin- und herüberlegen, habe ich mich für den Amazon Kindle entschieden.
Vorteil sogenanntes E-paper. Das heißt, der Bildschirm ist, anders als bei einem Computerbildschirm nicht von hinten beleuchtet. Sehr angenehm für die Augen. Der Bildschirm des Kindle hat die gleichen Eigenschaften, wie richtiges Papier.
Entschieden habe ich mich für den Kindle für 99€. Da mein Bruder den gleichen Kindle hat, kannte ich mich mit der Bedienung schon etwas auch. Aber auch sonst, ist die Bedienung sehr leicht und ergibt sich intuitiv.
Man kann über W-Lan direkt in den Kindle Shop von Amazon springen, um ein Buch herunterzuladen, oder man kann über seinen PC auch auf die Website von amazon gehen und das Buch dort runterladen. Wenn man den Kindle dann einschaltet, wird das Buch auf den Kindle runtergeladen.
Der Kindle verfügt über mehrere Wörterbücher. Das hat den Vorteil, wenn man, wie ich gerne Bücher auch mal in der englischen Originalsprache liest und man ein Wort nicht kennt, kann man dieses einfach im Text markieren, bzw. mit dem Cursor hinter das Wort gehen und das Wörterbuch gibt einem eine Definition des Wortes. Die Definition ist dann zwar auch in englisch, aber das ist kein Problem ; ) Gleiches macht der Kindle auch, wenn man Bücher in anderen Sprachen liest und auch bei deutschen Büchern kann man diese Funktion aufrufen.
Nachteil: Beim Kindle ist nur ein Ladekabel dabei, womit man ihn per USB an seinem PC bzw. Laptop laden kann. Ein Adapter, um den Kindle auch an der Steckdose laden zu können, muss extra gekauft werden und kostet noch 15€.
Richtige Bücher werden nie komplett aus meinem Leben verschwinden, aber der Kindle bzw. Ebooks im Allgemeinen werden wohl ein Teil der Zukunft werden, so wie es heute schon der Download von Musik ist.


Diesen Produkttest verfasste Ingo Rüdiger für Legimus. Rechte an Text vorbehalten.

Produkttest: Book hook


Lesezeichen gibt es wie Sand am Meer. Im Geschäft findet man meistens die einfachen Papierstreifen, die man einfach zwischen die Buchseiten legt. Mit einem Spruch oder einem Bild, mit Band oder ohne Band verzieren sie so manches Buch. Aber was ist, wenn man mal etwas Außergewöhnliches haben möchte. Mal nichts, was man zwischen die Buchseiten klemmen kann
Abhilfe kann da ein Holzklotz schaffen. Nein, nicht verwundert sein, da steht wirklich Holzklotz. Aber keine Sorge, Book hook ist kein normaler Holzklotz, sondern ein innovatives Lesezeichen. Skeptisch darf man am Anfang ruhig sein, mag man doch kaum glauben, dass dieser Klotz ein Lesezeichen sein soll. Aber es ist wirklich so! Das Buch wird einfach aufgeschlagen auf die Spitze des Blocks gelegt und voila, hat man ein innovatives Lesezeichen, welches das Buch auch noch formschön präsentiert.
Skeptiker werden sich nun Gedanken machen, wie es denn mit dem Buchrücken aussieht, wenn man das Buch über den Winkel legt. Verknickt er dann mit hässlichen Falten? Komischerweise passiert das nicht. Der Winkel wurde so ausgelegt, dass keine Knicke entstehen. Nun kommt man zu der Frage, welche Bücher für Book hook geeignet sind. Taschenbücher lassen sich leicht darauf ablegen, allerdings gibt es bei den Hardcoverbüchern ein kleines Problem. Kleinere lassen sich auch wunderbar darauf ablegen, aber bei Größeren kann es passieren, dass die Seitenränder auf dem Boden aufkommen und dann das Buch nicht richtig auf dem Book hook liegt. Zum Glück haben ja viele Lesezeichen eingenähte Lesebändchen, da macht es dann auch nicht viel Sinn, sie noch über das Book hook zu legen.Sonst gibt es bei diesem Lesezeichen aber nicht viel zu meckern. Book hook eignet sich hervorragend, um das Buch, welches man gerade liest, zu präsentieren und seinen Gästen unter die Nase zu reiben. Natürlich ist Book hook nicht geeignet um es auf Reisen oder in der Bahn mitzunehmen, da müssen dann doch wieder die klassischen Papierstreifen herhalten. Book hook kann man besser als Buchdekorationsmittel bezeichnen.
Auch über den Preis lässt sich reden: Die billigsten Book hooks kosten 4,99€. Ein Preis, der für jeden Bücherwurm erschwinglich ist. Diese Book hooks gibt es in blau mit Schafen oder in Orange mit einem schönen Spruch. Möchte man ein Book hook aus Holz haben, muss man schon etwas tiefer in die Tasche greifen und 29€ bezahlen. Diese gibt es dann in Eiche, Buche oder Birke.
Ein Book hook muss man nicht unbedingt haben, aber wenn man es einmal besitzt, möchte man es gar nicht mehr hergeben. Es schmückt jeden Raum und jedes Buch und zur Not kann es auch einmal zweckentfremdet werden (zum Beispiel, wenn die Zimmertapete am Boden durchnässt ist und sie dann hochgeschlagen wird und auf dem Bookhook trocknet!).

Homepage Book hook

Diesen Produkttest verfasste Jana Quade für Legimus. Rechte an Text und Bildern vorbehalten.

Produkttest: iMark


Es gibt so viele verschiedene Lesezeichen, das einem die Auswahl, mit welchem man sein aktuelles Buch schmückt, doch manchmal recht schwer fällt. Da gibt es welche, die man zwischen die Seiten klemmt, manche haben noch ein Gummiband, mit dem man das Buch zusätzlich fixieren kann. Vor ein paar Jahren kamen dann Magnetlesezeichen auf dem Mark. Hier klemmt man den Magnet einfach zwischen ein paar Seiten um die richtige Stelle zu markieren.  Dann gibt es noch Klemmen, die man einfach an die Buchseite klemmt. Darüber hinaus gibt es natürlich noch die 1000 andere Lesezeichen wie: Taschentuch, Einkaufszettel, Bierdeckel, einfach alles, was man findet und zwischen die Seiten quetschen kann. Man darf natürlich auch nicht die umgeknickten Seiten und Eselsohren vergessen, um die richtige Stelle wiederzufinden. Heute möchte ich aber auf ein bestimmtes Lesezeichen eingehen, das auf den Namen iMark hört. Hierbei handelt es sich auch um ein Lesezeichen mit Magnet. Die Lesezeichen sind alle tierisch geformt. Es gibt sie als folgende Tiere: Katze, Elefant, Dinosaurier, Tiger, Affe, Tintenfisch, Schwan und Hund. Für alle, die keine Tiere mögen, gibt es Farn. Das besondere daran ist, dass einige Teile der Tiere so gebogen sind, dass sie die Buchseiten berühren und beim Umblättern die zu lesende Seite nochmal markieren. So kann man beim Lesen das Buch einfach zuschlagen und beim nächsten Aufschlagen ist man sofort wieder auf der zuletzt gelesenen Seite. Gewöhnen muss man sich schon an das Lesezeichen, da man beim Umblättern aufpassen muss, um das Lesezeichen oder das Buch nicht zu beschädigen.
Vorteil ist, dass das Lesezeichen immer im Buch ist. Manchmal muss man es umsetzten, da der Kringel nicht allzu viele Seiten fassen kann. Aber das lästige Angeln nach dem Lesezeichen und suchen, wenn es mal in die Sofaritzte rutscht, hört auf.
iMark ist nicht perfekt, aber eine nette Alternative zu anderen Lesezeichen. Für dünne, wie auch für dicke, Bücher geeignet. Das Umblättern ist ein Manko, aber wer aufpasst, hat hier auch keine Probleme

Diesen Produkttest verfasste Jana Quade für Legimus. Rechte an Text und Bildern vorbehalten.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Legimus trifft... Wolfgang Hohlbein

Wolfgang Hohlbein auf einer Lesung in Kassel.

Wolfgang Hohlbein las am 16. Mai in der Buchhandlung Thalia in Kassel. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und nutzen die Chance ein paar Fotos zu machen und Fragen zu stellen.
Begonnen hat die Lesung, gleich eines guten Spielfilmes, um 20:15. Der Hauptdarsteller, Wolfgang Hohlbein, trat wie gewöhnlich in dunklen Klamotten und Weste, sowie mit Zopf und Brille auf. Nachdem die Frage um die Benutzung des Mikrofons geklärt war und er uns versicherte nach der Lesung alle Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten oder so gut zu Lügen, dass es keiner merkte, fing er an, die ersten Seiten seines im letzten Jahres herauskommenden Romans „Thor“ zu lesen. Mit ruhiger und zügiger Stimme las er dann knapp 45 Minuten vor und währenddessen war es mucksmäuschenstill im Publikum.
Als Hohlbein dann das Buch zuklappte wurde erst einmal kräftig Beifall gespendet.
Danach war der Moment gekommen, dass man Fragen stellen dürfte. Nach einer kürzeren Pause, in der sich keiner getraut hat die erste Frag zu stellen, war das Eis gebrochen und die Fragen folgten Schritt auf Schritt: Wie sieht ihr Arbeitstag aus? Scheiben sie an mehreren Büchern gleichzeitig? Verkörpern die sympathischen Losertypen, die von ihnen als Hauptcharaktere gewählt werden, ein Stück von ihnen selbst (vor dieser Frage erklärte Hohlbein, dass viele Figuren etwas Autobiografisches und Intimes in sich tragen, aber da sowieso keiner wisse, was nun Wirklichkeit und Erdachtes sei, falle es einem Autor nicht schwer so etwas zu vermischen).
Des Weiteren wurden Fragen zu einzelnen Büchern gestellt, wie zum Beispiel zu der Templerinnen-Reihe, welche er mittlerweile in die Hände seiner Tochter Rebecca gegeben hat.
Nachdem die letzte Frage verklungen war, hat Hohlbein sich noch die Zeit genommen, die Bücher seiner Fans zu signieren und verkündete, dass er dabei auch noch gerne weitere Fragen in kleinen Gruppen beantworten würde.

Ein netter Abend ging zu Ende, der alten Hohlbeinhasen und Neu-Fans gleichermaßen begeistert hat.

Eure Jana

Legimus trifft... Tommy Krappweis

Tommy Krappweis auf den FantasyDays in Neuss.

Tommy Krappweis mag vielen nicht unbedingt ein Begriff sein, aber seine Schöpfung kennt wohl fast jeder: Er ist der Erfinder von Bernd das Brot! Bernd und Tommy haben aber, wie wir feststellen durften, nicht viel gemeinsam. Während Bernd immer verstimmt und depressiv ist, ist Tommy ein fröhlicher Mensch, der ein ganzes Publikum bei einer Lesung unterhalten kann, ohne auch nur eine einzige Stelle aus seinem Buch vorzulesen. Er schafft es schon das Publikum zu fesseln, indem er nur erzählt, wie er dazu gekommen ist, ein Buch zu schreiben. Sehr unterhaltsam war die Erzählung über die Ostereiern und die Germanen. Gelächter war von allen Seiten zu hören und manch einer, bekam sich nur schwer wieder ein. Die Situationskomik kann man nur schwer niederschreiben, man muss es einfach gesehen haben. Hier ein kleiner Tipp: Auf Facebook einfach auf "Tommy Krappweis - Mara und der Feuerbringer" gehen und schon kann man ein acht Minuten Video von seiner Lesung auf den FantasyDays sehen. Wir haben dabei sehr viel gelacht und wir hoffen, dass es euch genauso geht. Für die Zukunft halten wir fest, dass wir Tommys Bücher genauer betrachten werden und für ein Interview haben wir auch schon eine Zusage erhalten. Bis dahin können wir euch nur raten eine Lesung von ihm zu besuchen!

Euer Jana

Legimus trifft... Thomas Finn und Markus Heitz

Markus Heitz und Thomas Finn bei einer Fantasy-Lesenacht in Kassel.

Nachdem die beiden Herren freundlich angekündigt wurden, griff Thomas Finn gut gelaunt als Erster zum Mikrofon und entführte uns - nein, gab uns einen Einblick in die Welt Astaria. Außerdem verriet er, wie es eigentlich zu der Idee kam diese Romantrilogie zu schreiben. Zur Veranschaulichung las er eine Passage aus "Der letzte Paladin", dem ersten Teil der Trilogie. Finn, dem Rollenspielgenre entstammend, gab sich als Stimmengaukler, schenkte er doch jeder Figur einen individuelle sprachlichen Stil. Und wir im Publikum konnten sagen: Wir waren nicht nur dabei - wir waren mittendrin!
Nach einer kurzen Pause, gab Thomas Finn das Mikrofon an Markus Heitz weiter. Der war etwas vom Heuschnupfen geplagt, aber er versicherte uns keine illegalen Substanzen zu sich genommen zu haben. Wie auch Finn gab Heitz einen Einblick in die Welt des Schreibens und klärte das Publikum erst einmal über die "Drachenheiligen" auf und wieso man 30 Mal kauen sollte, bevor man etwas hinunterschluckt. Ein Drache hatte diese Regel nicht befolgt und es war ihm gar nicht gut bekommen ... Darauf las Heitz zwei Passagen aus seinem Buch "Drachenkaiser". Aber immer wenn es spannend wurde, brach er ab und gab an aus "dramaturgischen Gründen" nicht weiter lesen zu können. Sicherlich handelt es sich hierbei um eine gute Verkaufsstrategie ;-)
Nach einer kleinen Abstimmung des Publikums, las er dann noch eine Passage aus "Vampire!Vampire!". Fies grinsend warnte er uns, dass wir uns nicht in Sicherheit wiegen dürfen dem Schicksal eines Vampirs zu entgehen - und er hatte Recht! Nach der gelesen Passage mussten wir alle Einsehen, dass wir zu einem Geschöpf der Nacht werden.
Nach der Lesung konnten noch Fragen an die Autoren gestellt werden, die sie auch gerne und mit Witz beantworteten. Auch die Stifte wurden noch zum Signieren gezückt.

Mir hat die Lesung mit den beiden viel Spaß bereitet. Deswegen kann ich nur jedem empfehlen alle anderen Termine, egal ob Geburtstag oder eigene Hochzeit, abzusagen und zu einer Lesung von ihnen zu gehen. Am Ende haben sich die beiden Autoren extra für ein Foto aufgestellt. Dafür von hier noch ein großes Dankeschön.

Euer Jana

Rezension: Mein Leben, meine Filme - Die Autobiografie (Bud Spencer)

Schwarzkopf & Schwarzkopf
Hardcover mit Schutzumschlag
240 Seiten + 2x16 Seiten Bildteil
ISBN: 978-3-86265-041-5
19,95 €


Ein kurzer Einblick

Mein Leben, meine Filme – Die Autobiografie ist Bud Spencers spannender Rückblick auf sein Leben. An seinem 80. Geburtstag begibt sich der Schauspieler nach einem Anruf in das Hallenbad seiner Jugend, wo ein gutaussehender, unerlaubt rauchender und leicht überheblicher Schwimmsportler Anfang 20 auf ihn wartet – er selbst. Erzählerisch lässt Bud Spencer die Stationen seines Lebens für sein jüngeres Ich Revue passieren: Carlo als Kind in Neapel, die prägenden Jahre in Rom, die Zeit in Südamerika, seine Schwimmerfolge, das Studium, die Familie, die Geburt von »Bud Spencer«, die Zusammenarbeit mit Terence Hill, seine Solokarriere und die vielen Unternehmungen, mit denen er sich immer wieder selbst herausforderte.
In seiner humorvoll geschriebenen und mit vielen Anekdoten gespickten Autobiografie zeigt sich Bud Spencer von seiner ganz persönlichen Seite. Der Autor Carlo Pedersoli ist dabei so imposant und warmherzig wie die Helden seiner Filme. 

Rezension: Solomon Kane - Das Schloss des Teufels (Scott Allie/ Mario Guevara/ John Cassaday)

Panini Comics
144 Seiten 
ISBN: 978-3866078901
16,95 €
Ein kurzer Einblick

Der von Gerechtigkeit besessene Abenteurer Solomon Kane stammt wie schon Conan der Barbar aus der Feder des legendären Pulp-Autors Robert E. Howard. Diese Adaption von Howards The Castle of the Devil führt den Puritaner in den finsteren deutschen Schwarzwald des 16. Jahrhunderts, wo er die Leiche eines gehängten Jungen an einem provisorischen Galgen findet. Kane will den Verantwortlichen, einen von den Bauern des Landstrichs gefürchteten Baron, zur Rechenschaft ziehen. Doch es lauert noch weitaus Schlimmeres als nur der dämonische Baron in den Resten eines alten Klosters unter den Fundamenten des Schlosses!

Rezension: Dracula - die Graphic Novel (Stooker, Moore, Reppion, Worley)

Panini Comics
SC mit Faltcover, 180 Seiten
ISBN: 978-3862010141
19,95 €
Ein kurzer Einblick

England gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Der Anwalt Jonathan Harker reist nach Transsylvanien, um die Geschäfte des Grafen Dracula zu führen. Bald muss der junge Mann jedoch feststellen, dass es im Schloss des Grafen nicht mit rechten Dingen zugeht: Unheimliche Erscheinungen trachten Harker nach dem Leben, während der blutsaugende Graf versucht, nach England zu gelangen, um neue Opfer zu finden.