Interviews

© Jeanine Krock
Im letzten Jahr ist dein neues Buch „Gib mir deine Seele“ herausgekommen. Kannst du uns etwas über deinen Schreibprozess erzählen?

Die Idee lag bereits seit einigen Jahren in meiner Schublade, aber ich fühlte mich noch nicht bereit, sie angemessen zu erzählen. Vor etwa zwei Jahren ermutigte mich meine Lektorin, einen Versuch zu wagen. Während ich die Idee weiterentwickelte, habe ich parallel recherchiert: London, Barcelona, Paris ... Städte, die ich gut kenne, die sich jedoch ständig verändern.
Währenddessen hörte ich Musik, tauchte ein in die Theaterwelt und befragte ehemalige Kollegen, Freunde und Bekannte über Gesang und Oper. Nebenher las ich eine Reihe von Fachbüchern und sah mich – nicht zum ersten Mal – in der griechischen Mythologie um. Weitere Informationen »

Interview vom 11.05.2014

© Peter Berger
Liebe Frau Ealain, schön, dass Sie Zeit für ein Interview mit uns gefunden haben. Bitte stellen Sie sich doch erst einmal unseren Lesern vor. Wen hat man sich unter dem Namen Celeste Ealain vorzustellen?

Es ist immer schwer sich selbst zu betrachten, daher werde ich versuchen mich zu beschreiben, wie andere es manchmal tun. Nämlich als schrilles, buntes Energieknäuel, das für jeden Spaß zu haben ist. Ich schätze, ich gehöre zu den Menschen, die gerne ihre Grenzen ausloten und jedes Mal, wenn ich gesagt bekomme: ‚Lass das lieber sein, das ist nichts für dich’, dann war dies die stille Herausforderung, die ich zu nehmen pflege. Vor allem im kreativen Sektor fühle ich mich zu Hause. Ich bin international ausgezeichnete Künstlerin (Acrylmalerei mit Spezialeffekten), nehme hier und da Aufträge für Innenraumgestaltung an und nun hat mich die Leidenschaft zum Schreiben verleitet. Weitere Informationen »

Interview vom 28.10.2013


© Thomas Ollendorf
Lieber Herr Gailus, schön, dass Sie Zeit für ein Interview mit uns gefunden haben. Sie veröffentlichten kürzlich Ihren Debütroman bei Heyne, infiltrierten den Markt der Bücher: Ist die Weltherrschaft das hehre Ziel oder überlassen Sie dies lieber Dierk Gewesen?

Christian Gailus: Der Unterschied zwischen Dierk Gewesen und mir ist ja: Er macht´s aus Idealismus, ich für Geld. Und da gilt die einfache Formel: Je mehr Bücher verkauft werden, desto mehr Taler klingeln in meiner Tasche. Deshalb habe ich auch, nachdem das Buch draußen war, überall in Deutschland in den Buchhandlungen angerufen und mit verstellter Stimme mein Buch bestellt. Das Resultat war nicht so prickelnd: Die Läden haben die Dinger wieder an den Verlag zurückgeschickt, und ich hatte ´ne horrende Telefonrechnung. Weitere Informationen »

Interview vom 09.02.2013


Lieber Herr Perplies, schön, dass Sie Zeit für ein Interview mit uns gefunden haben. Die meisten Leser werden Sie kennen, daher möchte ich Sie bitten nicht sich selbst, sondern Ihre Romane vorzustellen. Was zeichnet Ihre Romane aus, was andere Romane nicht besitzen bzw. was machen Ihre Romane besser?

Ich muss gestehen, es widerstrebt mir, zu behaupten, dass meine Romane besser seien als die meiner Autorenkollegen. Jeder Autor hat seine eigene Art, Bücher zu schreiben. Und jeder Leser hat seine persönlichen Vorlieben, die zum Stil des einen oder des anderen Autors besser passen. Zu behaupten, meine Romane wären besser als andere, wäre daher eine sehr subjektive Sichtweise (und wenn sie vom Autor stammt, auch noch eine recht selbstverliebte).

Beantworten wir also lieber die Frage: Was gefällt Lesern an meinen Romanen. Den meisten Lesern gefällt, wenn ich das Feedback richtig deute, mein cineastischer Stil. Es ist mir wichtig, dass beim Lesen das viel beschworene Kopfkino anspringt. Denn das benötige ich ebenso, um eine Szene gut schreiben zu können. Darüber hinaus sagen mir Leser immer wieder, dass sie meine Figurenensembles lieben, sei es die exotische Truppe um den jungen Tarean in meiner All-Age-Trilogie „Tarean“, die sich unter anderem aus einem vorwitzigen Irrlicht, einem Vogelmenschen und einem treuen Werbären zusammensetzt, oder das Ensemble um den Journalisten Jonathan Kentham in meiner „Magierdämmerung“-Trilogie, das beispielsweise einen exzentrischen Magierdandy namens Jupiter Holmes umfasst, seine Geisterkatze Watson und einen bodenständigen „Hafenarbeiter“ mit dem Namen Randolph Brown, der ein ungewöhnliches Geheimnis hat. Weitere Informationen »

Interview vom 12.02.2012

Hallo Thomas, vielen Dank, dass du Zeit für ein Interview mit uns gefunden hast. Stell dich doch bitte unseren Lesern erst einmal vor. Wen hat man sich unter dem Namen Thomas Finn vorzustellen?

Oje, es ist immer etwas schwierig, etwas zu sich selbst zu sagen. Ich bin zum Zeitpunkt dieses Interviews 43 Jahre alt, Hamburger und damit in manchen Wesenszügen sicher ein typischer Hanseat. Ich liebe es beruflich wie privat Geschichten zu erzählen, ich mag phantastisches Kino, gute TV-Serien und gute Bücher. Darüber hinaus halte ich mich mit Kampfsport und gelegentlichem Joggen fit. Mehr kann man auf meiner Webseite unter www.thomas-finn.de nachlesen.

Wie bist du zum Schreiben gekommen? War das ein lang gehegter Traum, oder ist es eher zufällig passiert?

Eher zufällig und zwar um 1984 beginnend mit den fantastischen Pen-&Paper-Rollenspielen - wie so viele Kollegen meines Genres. Schon damals begann ich damit, entsprechende Abenteuerpublikationen für Rollenspiel-Verlage zu verfassen; hinzu kommen langjährige Erfahrungen als Redakteur für Genremagazine. Eigentlich bin ich ausgebildeter Werbekaufmann und Diplom-Volkswirt, aber die Schreiberei und vor allem das Geschichten erfinden wurde über die Jahre zur Leidenschaft. Aus dem Hobby wurde also ein Beruf. Nach meinem Studium habe ich dann einige Jahre als Lektor und Dramaturg in einem Drehbuch- und Theaterverlag gearbeitet, außerdem als Chefredakteur des großen Phantastik-Magazins Nautilus Abenteuer & Phantastik. Inzwischen blicke ich auf weit über 30 Spielepublikationen, mehrere verfilmte Drehbücher, einige Theaterstücke und ein gutes Dutzend Romane zurück. Weitere Informationen »

Interview vom 21.11.2010

© Andreas Külken
Liebe Frau Langen, seit vielen Jahren wachsen Kinder mit Ihren Felix-Büchern, aber auch anderen Ihrer Bücher auf. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Höchstwahrscheinlich hatte ich frühkindliche Prägung und wuchs mit unzähligen Büchern in einer Buchhändlerfamilie auf. Wie ich zum Schreiben gekommen bin? Nun, da gab es eine prägende Begegnung. Als ich sieben Jahre alt war, war ein Schriftsteller mit seiner Familie nach der Lesung bei uns zu Gast. Bis dahin dachte ich, dass Schriftsteller in einer Art Olymp leben würden. Doch dann kippte der Sohn des Schriftstellers versehentlich seine Teetasse um - und plötzlich erschien es mir nicht mehr unmöglich, Schriftsteller zu werden.

Wollten Sie schon immer Kinderbücher schreiben oder haben Sie sich auch schon einmal an einem anderen Genre versucht?

Seit Anfang an finde ich das Kinderbuch, das Zusammenspiel von Bild und Text, ausgesprochen spannend. Weitere Informationen »

Interview vom 31.10.2010

Stellen Sie sich doch unseren Lesern zunächst vor. Wer verbirgt sich hinter dem Namen Michael Bresser?

Ich bin 39 Jahre jung und lebe seit zwei Jahren mit meiner Familie in Hannover. Ursprünglich komme ich aus dem nördlichen Ruhrgebiet (Kirchhellen) und habe danach zehn Jahre in Duisburg gelebt. Nach einem abgebrochen Germanistik- und Philosophiestudium habe ich eine kaufmännische Ausbildung absolviert und ein MBA-Studium abgeschlossen. Mit dem Schreiben habe ich während des Studiums begonnen. Zusammen mit meinem Freund Martin (Schlagzeuger unserer früheren gemeinsamen Band Arden) haben wir die Münsterland-Krimis mit dem Detektiv Dieter Nannen entwickelt. Bis zur Veröffentlichung durch einen großen Verlag verstrichen allerdings mehr als zehn Jahre. Weitere Informationen »

Interview vom 11.07.2010

Liebe Frau Lukas, schön, dass Sie Zeit für ein Interview mit uns gefunden haben. Bitte stellen Sie sich doch erst einmal unseren Lesern vor. Wen hat man sich unter dem Namen Sarah Lukas vorzustellen?

Nun, ich bin eine passionierte Schriftstellerin aus dem Rhein-Main-Gebiet. Meine Wurzeln liegen hier, und nach etlichen Jahren in anderen Gegenden Deutschlands lebe ich nun auch wieder in Wiesbaden. Ich bin Jahrgang 1972, habe u. a. Anglistik, Geschichte und Psychologie studiert und das Schreiben mittlerweile zum Beruf gemacht. In meiner Freizeit gehe ich sehr gern wandern, aber auch ins Kino oder spiele mit meinem Neffen und meinem Hund.

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen und wie entwickeln sich Ihre Ideen? Können Sie uns den Vorgang von der ersten Idee bis zum fertigen Buch beschreiben?

Das Schreiben muss mir hinter dem Rücken meiner Eltern in die Wiege gelegt worden sein, denn ich habe mir schon als Kind Geschichten ausgedacht und sie später dann aufgeschrieben. Die Ideen beginnen ganz unterschiedlich. Manchmal fängt es mit einer Szene an oder mit einer Figur, deren Geschichte erzählt werden will. Manchmal finde ich aber auch ein Thema spannend und überlege dann, wie ich es in einen Roman verpacken kann. Dann entscheide ich, aus wessen Perspektive ich schreiben will, und entwickle die Handlung, die Figuren und den Hintergrund parallel. Dies geht auch dann noch weiter, wenn ich bereits mit dem konkreten Schreiben begonnen habe. Das fertige Buch entspricht deshalb nie zu 100 % dem, was ich mir vorher ausgedacht habe. Es gibt immer auch einen Anteil Eigendynamik. Weitere Informationen »

Interview vom 27.06.2010

© Inga Ott
Lieber Herr Seidel, stellen Sie sich unseren Lesern bitte erst einmal vor. Wen hat man sich unter dem Namen Joachim Seidel vorzustellen?

Hallo erstmal, Herr Seidel lebt und arbeitet in Hamburg als Schriftsteller und freier Redakteur, ich bin also praktisch jeden Tag an der Textstanze.

„HimbeerToni“ ist Ihr erster Roman. Haben Sie früher schon einmal daran gedacht einen Roman zu schreiben? Hatten Sie vielleicht sogar schon einmal eine Idee, die Sie dann wieder verworfen haben?

Ich habe früher Drehbücher und auch Kolumnen für die Frankfurter Rundschau geschrieben. Das Genre Roman kam so um die Ecke geschlichen, und dann musste ich loslegen. Weitere Informationen »

Interview vom 23.03.2010

Herr Latz, verraten Sie uns doch etwas über die (Entstehungs-)Geschichte Ihres Verlages.

Der Atlantis Verlag firmiert seit rund zehn Jahren unter diesem Namen, vorher hieß er Arkham Press. Er kommt, wie nicht wenige Kleinverlage aus dem phantastischen Bereich, aus dem Fandom. Früher wurden die Titel in erster Linie eher direkt an die Kunden verkauft, oder aber über den so genannten Fachhandel, also Händler, die sich auf Käufer konzentriert haben, die sich für Phantastische Literatur interessieren. Schwerpunkt des Programms waren früher eher Serien. Im Laufe der letzten Jahre hat sich der Absatz verlagert, hin zum Buchhandel.

Ein recht kleiner Verlag wie der Ihrige kann nur eine begrenzte Programmplanung haben. Nach welchen Kriterien wählen Sie einen Roman zur Veröffentlichung aus?

Da kann es nur eine Formel geben: Idee und Umsetzung müssen uns gefallen. Auch wenn wir mittlerweile unsere Titel über den Buchhandel verkaufen, würden unsere Käufer es wohl merken – und uns die kalte Schulter zeigen – wenn wir anfangen würden, zu sehr zu planen, auf vermeintlich gut verkäufliche Titel zu schielen. Also frei nach dem Motto: „Man sagt, dass demnächst Zombie- und/oder Engel-Romane gut laufen, machen wir das doch also auch“. Oder wenn wir Vampir-Romane oder Völker-Romane „in Auftrag“ geben würden. Natürlich werden diese Titel nachgefragt, ich bin mir aber nicht sicher, ob wir die Käufer dieser Titel wirklich erreichen und ansprechen würden. Weitere Informationen »

Interview vom 06.03.2010

Wie sah Ihre Recherchearbeit zu diesem Buch aus? Haben Sie Bücher/Filme/Serien über Superhelden und Mutanten gelesen bzw. geschaut?

Das tue ich zugegebenermaßen schon seit Jahren. Superhelden begleiten mich schon seit meiner frühesten Kindheit. Mal fröne ich dieser Leidenschaft mit mehr, mal mit weniger Begeisterung. Aktuell bin ich wieder sehr angefixt.
Aber arbeiten wir die Liste der Inspirationsquellen mal der Reihe nach ab und fangen mit allerlei Gedrucktem an: Bei den Büchern habe ich mich im Rahmen einer anderen Arbeit (um genau zu sein, einem Artikel über die Verquickung von Politik und (Super-)Heldenverehrung in der US-amerikanischen Gesellschaft für das Sci-Fi-Jahr 2009) vor allem auf die Sekundärliteratur beschränkt. Bei den Comics hingegen kämpfe ich mich mittlerweile seit Jahren hauptsächlich durch die X-Men und ihre zahllosen Ableger (und zwar chronologisch, was manchmal alles andere als leicht ist).
Nun zum Film: Auf der großen Leinwand hat das Superhelden-Genre in jüngster Zeit ja sehr viel Nachschub erhalten (was mich ungemein freut), und viele dieser Verfilmungen bieten zumindest interessante visuelle Eindrücke, auch wenn sie beileibe nicht alle in Sachen Plot oder Charakterzeichnung hitverdächtig sind.
Bei den Serien hingegen bin ich etwas genervt davon, dass Heroes nach einem grandiosen Start unglaublich viel Potenzial verschenkt und es einfach nicht schafft, das Überangebot an handelnden Figuren sinnvoll zu beschneiden oder sich auch nur von immer abstruseren Zeitreisestories zu lösen. Ansonsten bin ich nach wie vor traurig, dass 4400 eingestellt wurde – aus heutiger Sicht kann man vielleicht unken, ich hätte für "Kalte Krieger" gehörig bei Heroes abgekupfert, doch 4400 hatte wahrscheinlich einen größeren Einfluss auf meinen Roman. Einen brandaktuellen Tipp muss ich aber loswerden: Aktuell läuft im britischen Sender E4 die Serie "Misfits" – eine schauspielerisch wie filmisch großartige Auseinandersetzung mit dem Thema "normale Menschen mit Superkräften". In der Welt würden sich auch Amy und Nina wohlfühlen! Weitere Informationen »

Interview vom 30.12.2009

Bitte stellen Sie sich doch erst einmal unseren Lesern vor. Wen hat man sich unter dem Namen Carsten Sebastian Henn vorzustellen?

Schriftsteller/Weinjournalist/Genießer/Musikliebhaber/Katzen- und Kinderbändiger

Haben Sie schon als Kind gerne geschrieben, oder haben Sie später erst diese Leidenschaft entdeckt?

Das Spiel mit Worten habe ich immer schon geliebt. Bevor ich schreiben konnte, habe ich mir Liedtexte ausgedacht. Später dann – in der Grundschule schon –schrieb ich, zuerst journalistisch, dann Lyrik, Kurzgeschichten und schlussendlich Romane. Weitere Informationen »

Interview vom 20.12.2009

© Victor S. Brigola
Kann Jesus in der unsrigen modernen Welt überleben?, Eine Frage, die Sie sich beim Schreiben von „Messias" gestellt haben. Eine allgemeingültige Antwort geben Sie nicht. Wie wichtig war es Ihnen den Leser seine eigene Antwort finden zu lassen?

Sehr wichtig! Deshalb lasse ich ihn lange zappeln, lege ihm immer neue Wunder vor, ohne diese als echt oder gefälscht darzustellen. Der Leser soll denselben Prozess durchmachen, den auch Hester, meine wunderskeptische Hauptfigur, erlebt. Ich pflege gerne zu sagen, der rote Faden in meinen Romanen ist das Anstiften zum Selberdenken. Auch im Messias ist dieses Leitprinzip klar zu erkennen. Weitere Informationen »

Interview vom 28.11.2009



Bitte stellen Sie sich doch erstmal unseren Lesern vor. Wen hat man sich unter dem Namen Brigitte Riebe vorzustellen?

Eine neugierige Historikerin mit Spaß an guten Stories, die Geschichte über ihre Geschichten erzählen möchte.

Wie entwickeln Sie ihre Ideen? Können Sie uns den Vorgang von der ersten Idee bis zum fertigen Buch beschreiben?

Kann ich leider nicht, da es bei jedem Projekt anders ist. Mal trifft mich eine Idee wie ein Blitz, dann wieder reifen Themen jahre- oder sogar jahrzehntelang in mir heran. Es war schon mal ein Name, mit dem alles begann, ein anderes Mal ein bestimmter Plot – ich lass mich jedes Mal sehr gerne wieder überraschen. Weitere Informationen »

Interview vom 30.10.2009

© Ulrich Wickert
Herr Wickert, Sie sind den meisten Menschen wohl aus Ihrer 15-jährigen Zeit als Moderator der „Tagesthemen“ bekannt, aber Sie haben auch „Wickerts Bücher“ moderiert und Sie schreiben schon lange auch selbst Bücher. Spielten Bücher schon immer eine große Rolle in Ihrem Leben?

Lesen war für mich immer schon ein Vergnügen. Als Kind habe ich natürlich auch Dinge gelesen, die meine Eltern furchtbar fanden, so die Hefte von Pete, dem Cowboy. Aber mir hat’s nicht geschadet, sondern irgendwann bin ich dann bei Enid Blyton und den Abenteuerbänden gelandet, es ging weiter, über Dostojewski einerseits und John Steinbeck anderseits zu Tonio Kröger, Wilhelm Meister, Eichendorff….. Na ja.. und es geht immer noch weiter. Weitere Informationen »

Interview vom 21.10.2009

Bitte stellen Sie sich doch erstmal unseren Lesern einmal vor. Wen hat man sich unter dem Namen Matthias Sachau vorzustellen? 

Ou, das frage ich mich oft selbst. Ein Mann, blond, mit den ersten grauen Strähnen und in Sachen Kleidung mit einer Vorliebe für das Zeitlose und Unprätentiöse in Blau- und Weißtönen. Darüber hinaus ein hoffentlich angenehmes Lächeln, bedingungslose Hingabe an Monty Python, Ernst Lubitsch, Blake Edwards, Douglas Adams und an die Klaviermusik von Claude Debussy und Maurice Ravel sowie eine großzügige Quelle für durchgeknallte Geschichten im Kopf. Das ist alles, was ich im Moment sicher weiß. Weitere Informationen »

Interview vom 27.09.2009 

Bitte stellen Sie sich doch erstmal unseren Lesern einmal vor. Wen hat man sich unter dem NamenThomas Plischke vorzustellen?

Zunächst mal einen bedauerlicherweise frühzeitig ergrauenden Menschen vom Planeten Erde (Sonnensystem Sol, vor Alpha Centauri einfach links abbiegen), meist mit einem T-Shirt mit Aufdruck bekleidet, gerne im Cordanzug und fast immer am Reden, Lesen, Schreiben und/oder Rauchen. Ansonsten bin ich im persönlichen Umgang auch mal etwas zurückhaltend, bis ich mit meinem Gesprächspartner warm geworden bin. Das hat der Pfälzer meines Jahrgangs (1975) manchmal so an sich, wenn er nicht genügend Wein zu trinken bekommt. 

Wie kann man sich Ihre Zusammenarbeit mit ihrem Co-Autor Ole Johan Christiansen vorstellen?

Sie kennen bestimmt das Engelchen und das Teufelchen aus den Cartoons, oder? So in etwa, als eine Art Kreuzung aus den beiden, muss man sich Ole vorstellen – mit den feinen, aber entscheidenden Unterschieden, dass er viel größer ist, einen Bart hat und für meine eher schmächtigen Schultern ein bisschen zu viel auf den Rippen hat, um bequem darauf Platz nehmen zu können.
In Bezug auf Ideen verhält Ole sich gerne wie ein Sechsjähriger: Ständig schleppt er neue Einfälle an und möchte sie zu einem richtigen Roman oder anderen Text hochpäppeln. Bei manchen geht das, andere hingegen sind in freier Wildbahn wesentlich besser aufgehoben.
Scherz beiseite: Viele Grundideen stammen von Ole, der ständig dabei ist, sich mit allerlei Ideen und kulturellen Erzeugnissen auseinanderzusetzen, auf die man als Grenznerd so steht. Gemeinsam entwickeln wir dann aus den Resultaten dieses Vorgangs ein umsetzbares Konzept. Anschließend mache ich mich daran, das Ganze in die Form eines Romans zu bringen, während Ole ein Vorlektorat macht und sich um all die „Kleinigkeiten“ wie Verträge, Exposés und Verlage kümmert. Weitere Informationen »

Interview vom 24.06.2009

Bitte stellen Sich doch erstmal unseren Lesern einmal vor. Wen hat man sich unter dem Namen Iny Lorentz vorzustellen?

Wir sind seit über einem Vierteljahrhundert verheiratet, obwohl Freunde uns damals höchstens ein halbes Jahr zugebilligt haben, und genauso lange schreiben wir auch zusammen. Iny stammt aus Köln und ist dort auch aufgewachsen. Aus beruflichen Gründen siedelte sie nach München um und arbeitete bis Ende 2006 in der EDV eines Versicherungskonzerns. Elmar hingegen ist Franke und zog ebenfalls aus beruflichen Gründen nach München. Da kannten wir uns bereits zwei Jahre und fanden, dass wir zusammenpassten. An dieser Erkenntnis hat sich bis heute nichts geändert. Elmar arbeitete ebenfalls bis Ende 2006 im gleichen Konzern. Mittlerweile leben wir als freie Schriftsteller in einem Dorf bei München. Weitere Informationen »

Interview vom 16.03.2009

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